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Innere Kündigung erkennen

Innere Kündigung erkennen

Innere Kündigung.
Wenn du innerlich schon weg bist

Wenn du innerlich kündigst, bist du oft noch da. Du machst deine Aufgaben, du lieferst ab, du wirkst nach außen stabil. Gleichzeitig ist die Verbindung weg. Du hast keinen echten Zugang mehr zu dem, was du tust. Das fühlt sich an wie Dienst nach Vorschrift, nur ohne klare Entscheidung. Eher wie Rückzug im Kopf.

Innere Kündigung ist kein Charakterproblem. Es ist ein Signal, dass etwas in deinem Arbeitsalltag dauerhaft nicht passt. Häufig sind es fehlende Anerkennung, unklare Rollen, schlechte Führung, dauernder Druck oder Werte, die du nicht mehr mittragen willst. Der Preis ist hoch, weil du Energie in Funktionieren steckst, nicht in Leben.


Woran du innere Kündigung in deinem Alltag erkennst

Du musst nicht am Limit sein, um betroffen zu sein. Oft sind es kleine, wiederkehrende Hinweise.

  • Du startest in den Tag mit Widerstand und schiebst Aufgaben lange vor dir her.

  • Du vermeidest Gespräche, Meetings oder Menschen, die früher normal waren.

  • Du reagierst schneller gereizt, auch bei Kleinigkeiten.

  • Du grübelst abends und schläfst schlechter oder wachst früh mit Druck auf.

  • Du hast häufiger Kopfweh, Magenstress oder Verspannungen.

  • Du spürst Gleichgültigkeit, auch bei Themen, die früher wichtig waren.

  • Du denkst regelmäßig: Ich halte nur noch durch.


Was du jetzt tun kannst, ohne alles zu sprengen

Der erste Schritt ist Klarheit. Nicht über den perfekten Ausstieg, sondern über das Muster. Innere Kündigung wird leiser, wenn du sie ernst nimmst und dir Handlungsraum zurückholst.

Setz dir zwei Ziele für die nächsten 14 Tage. Stabilität und Orientierung.

Stabilität heißt: Schlaf, Essen, Bewegung, Pausen. Kein Optimierungsprojekt, sondern Basics. Wenn du körperliche Symptome hast, lass sie ärztlich abklären. Das entlastet und gibt dir Daten statt Bauchdruck.

Orientierung heißt: Sammle Fakten. Was genau macht dich müde. Welche Situationen kippen deine Stimmung. Welche Aufgaben ziehen dir Energie. Welche Werte werden verletzt. Danach erst triffst du Entscheidungen.

 

Der 12-Minuten-Check, der dir Richtung gibt

Nimm Papier oder Notizen und arbeite in drei Schritten.

  1. Notiere drei konkrete Situationen aus den letzten 7 Tagen, in denen du innerlich dicht warst. Was ist passiert, wer war beteiligt, was war deine Reaktion.

  2. Schreib zu jeder Situation einen Satz: Was hätte ich gebraucht, damit es okay gewesen wäre. Zum Beispiel klare Prioritäten, respektvoller Ton, realistische Deadline, Ruhe zum Arbeiten.

  3. Formuliere eine Grenze als Satz, den du diese Woche nutzt. Zum Beispiel: Ich brauche eine Priorisierung. Ich kann diese zwei Punkte bis Freitag liefern. Alles andere danach. Oder: Ich bespreche das, wenn der Ton sachlich bleibt.

Wenn du nach den 12 Minuten merkst, dass du nur noch durchhältst, setz direkt einen Termin für Unterstützung. Gespräch mit einer vertrauten Person, Hausarzt, Beratung, Coaching. Nicht als großes Projekt, sondern als nächster Schritt.


 

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Sarah

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