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VA Preise

VA Preise

„Was darf ich eigentlich verlangen?“

Der Preis-Knoten im Kopf vieler Virtueller Assistenzen

Wenn du dich das auch schon gefragt hast: Du bist sowas von nicht allein.

Ich erinnere mich noch genau: Ich saß mit einem Kaffee (oder war’s schon ein Glas Wein? ) vor einer leeren Excel-Tabelle und dachte mir: Ähm, ja. Und jetzt? Was berechne ich eigentlich? Dann kam die Google-Spirale: „Was verdient eine VA?“, „Stundensatz berechnen leicht gemacht“, „Bin ich zu teuer oder nur realistisch?“

as folgte, war eine wilde Achterbahnfahrt aus Rechenbeispielen, widersprüchlichen Forenbeiträgen und der leisen Angst, etwas komplett falsch zu machen. Irgendwann hatte ich eine Zahl – aber kein gutes Gefühl. Und genau das ist das Problem: Wenn du selbst nicht hinter deinem Preis stehst, spüren das auch deine Kund:innen.

 

 

Aber Schluss damit. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du nicht nur deine Preise kalkulierst, sondern sie auch selbstbewusst nennst – ohne Kloß im Hals.

1. Dein Wert beginnt bei dir

Noch bevor du dich an Zahlen setzt, kommt das Wichtigste: Dein Selbstwert.

Du bist mehr als nur eine Dienstleisterin.

Du bist Planerin, Möglichmacherin, Cheerleaderin, Strukturqueen

Und du bringst Skills mit, die andere dringend brauchen. Deine Zuverlässigkeit, deine Empathie, dein Blick für Details – das alles ist Gold wert. Leider sehen wir das oft selbst nicht (zumindest nicht sofort).

Mini-Übung: Schreib dir 10 Dinge auf, die dich zu einer wertvollen Unterstützung machen. Ja, wirklich 10. Kein Scrollen, kein Aufschieben. Stoppuhr an – los geht’s.

Und wenn du nach Punkt 4 ins Stocken gerätst: Denk an das, was Kolleg:innen an dir schätzen. Oder was Kund:innen dir schon mal als Lob mitgegeben haben. Es zählt alles. Diese Übung bringt dich in Kontakt mit deinem echten Wert – und der ist die Basis für jeden Preis.

Und hey – wenn dir dabei auffällt, dass du mehr auf dem Kasten hast, als du bisher gedacht hast: Genau das ist der Punkt. Der Preis beginnt im Kopf.

 

2. Realistisch kalkulieren – nicht schätzen

Gefühlt 90 % aller VAs schätzen anfangs ihren Preis. Und 90 % davon liegen zu niedrig. (Zufällig genau dieselbe Zahl, die irgendwann am Rande des Nervenzusammenbruchs stehen.)

Warum? Weil viele einfach „mal was sagen“, hoffen, dass es passt – und sich dabei unter Wert verkaufen. Aber mit einer einfachen Kalkulation hast du ein solides Fundament, das du jederzeit erklären und vertreten kannst.

Bereich Was du bedenken solltest
Fixkosten Miete, Versicherungen, Tools, Buchhaltung
Wunsch-Nettoeinkommen Was du monatlich wirklich brauchst (inkl. Rücklagen & Puffer)
Zeitplanung realistisch Urlaub, Krankheit, Weiterbildung mit einrechnen
Kapazität & Auslastung Wie viele Stunden kannst (und willst) du pro Woche arbeiten?

Pro-Tipp: Trag dir eine Stunde im Kalender ein, in der du nur deine Preisbasis kalkulierst. Kein Scrollen. Kein Multitasking. Nur du, dein Taschenrechner – und dein Business.

Was du brauchst:

    • eine einfache Kalkulationsformel,
    • ein bisschen Zeit
  •  

Fixkosten + Wunschgehalt + Rücklagen + Puffer = dein Stundensatz

3. Dein Preis ist auch Positionierung

Du denkst: „Wenn ich günstig bin, buchen sie mich.“ Die Realität? Wer billig wirkt, wirkt nicht kompetent – sondern verzweifelt.

Was dein Preis über dich aussagt:

    • Wie du dich selbst wahrnimmst
    • Wie viel du dir zutraust
    • Welche Menschen du anziehst

Ein zu niedriger Preis bringt oft nicht die netten, entspannten Schnäppchenjäger – sondern genau die Kund:innen, die alles hinterfragen, alles günstiger wollen und kaum Wertschätzung mitbringen. Klingt hart – ist aber leider oft Realität.

 

4. Professionell kommunizieren – ohne Herumeiern

Der Moment, wenn du den Preis sagen musst … Trommelwirbel. Herzklopfen. Stimme piepst.

Ich kenne das. Aber: Es wird besser – mit Vorbereitung.

Was hilft:

    • eine klare Angebotsstruktur
    • eine übersichtliche Preisliste
    • ein bisschen Übung vor dem Spiegel oder mit einer Freundin

Und: Denk dran, du verkaufst kein Produkt von der Stange – du bietest individuelle, hochwertige Unterstützung an. Da darf dein Preis auch professionell kommuniziert werden. Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen – sondern darfst einfach sagen: „Das ist mein Preis.“ Punkt.

Gedankenstütze: Stell dir vor, du erklärst jemandem den Preis für einen Friseurbesuch. Da rechtfertigt sich ja auch niemand für 85 € Strähnchen, oder?

 

Fazit: Deine Preise dürfen mutig sein – weil du es auch bist

Du musst dich nicht verkaufen. Du darfst deinen Wert zeigen. Du darfst Klarheit haben. Und du darfst sagen: „Das bin ich wert.“ Ohne rot zu werden. Ohne inneren Krampf.

Deine Arbeit ist Gold wert – also rechne auch so.

 

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Judith Esser

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