Du willst als Virtuelle Assistenz starten und weißt nicht, wo du anfangen sollst?
Willkommen im Club!
Willkommen im Club! Ja, du hast richtig gehört!
Wenn du gerade darüber nachdenkst, dich als Virtuelle Assistenz selbstständig zu machen, bist du hier genau richtig.
Denn ganz ehrlich: Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Es fühlt sich ein bisschen an wie der erste Schultag – du hast alles vorbereitet, sitzt mit gespitztem Bleistift da… und weißt trotzdem nicht, wo du anfangen sollst.
Du bist motiviert, voller Ideen – und gleichzeitig total überfordert von all den Möglichkeiten. Website bauen? Kunden finden? Angebot schreiben? Preise festlegen? Und dann noch Instagram?

Die gute Nachricht: Du musst nicht alles auf einmal machen
Aber du brauchst einen klaren Plan.
In diesem Blogartikel zeige ich dir die wichtigsten Schritte für deinen erfolgreichen Einstieg – ohne Stress und ohne endloses Googeln.
1. Definiere deine Motivation & Ziele
Bevor du überhaupt loslegst, frag dich:
- Warum möchtest du Virtuelle Assistenz werden?
- Was treibt dich an?
- Was wünschst du dir für dein Business & dein Leben?
Je klarer du das für dich beantworten kannst, desto leichter fällt dir später jede Entscheidung. Deine Antworten sind dein innerer Kompass – sie geben dir Orientierung, wenn du mal den Faden verlierst.
Mini-Lession: Stell dir vor, du schreibst einen Brief an dein zukünftiges VA-Ich in einem Jahr. Was soll in diesem Brief stehen? Wovon träumst du beruflich und privat?
Nimm dir bewusst Zeit – vielleicht bei einem Kaffee oder Spaziergang – und schreib’s dir auf.
2. Finde deine Zielgruppe
Viele springen zu früh in die Dienstleistung – ohne zu wissen, für wen sie eigentlich arbeiten wollen. Und das ist, als würdest du auf eine Party gehen und rufen: „Ich bin da!“ – ohne zu wissen, wen du eigentlich treffen willst.
Frag dich:
- Wer soll deine Kundin sein?
- In welcher Branche möchtest Du arbeiten?
- Welche Werte sind dir wichtig?
Unser Tipp: Je spitzer du deine Zielgruppe formulierst, desto klarer wird dein Angebot – und desto einfacher wird es, dich zu positionieren.
Mini-Übung: Erstelle ein kleines „VA-Kunden-Visitenkarten-Profil“ – Name, Branche, Alter, Problem, Ziel. Und sprich ab sofort genau mit dieser Person.
3. Erstelle dein Dienstleistungsangebot
Jetzt wird’s konkret: Was kannst du anbieten? Was liegt dir? Was macht dir Spaß?
Du musst nicht alles können. Starte mit dem, was du gut kannst – und entwickle dich von dort weiter. Du brauchst kein 20-seitiges Portfolio, sondern ein Angebot, das auf den Punkt bringt, wie du deinen Kund:innen helfen kannst.
Selbstcheck:
- Welche 5 Aufgaben fallen dir sofort ein, die dir unglaublich viel Spaß machen?
- An welchen Aufgaben bist du in der Vergangenheit regelmäßig verzweifelt und willst sie definitiv nicht mehr machen?
Diese Liste hilft dir nicht nur bei deinem Angebot – du kannst sie auch als Basis für deine Positionierung und Website verwenden.

4. Lege deine Preise fest
Das Thema, das viele ins Schwitzen bringt: „Wie viel darf ich verlangen?“
Faustregel: Dein Preis sollte nicht auf einem Gefühl basieren, sondern auf einer einfachen Rechnung:
Fixkosten + Wunschgehalt + Rücklagen = dein Stundensatz (grob gesagt)
Visualisierung: Stell dir vor, du würdest bei einem Job-Interview gefragt: „Was möchten Sie verdienen?“ Und du antwortest: „Ich hab keine Ahnung – sagen Sie’s mir.“ Nicht so souverän, oder? Genau deshalb: Berechne deinen Wert bewusst.
5. Starte sichtbar – aber stressfrei
Du brauchst nicht sofort eine perfekte Website, einen durchgestylten Insta-Feed oder einen Newsletter-Funnel. Aber: du solltest sichtbar sein.
Das kann heißen:
- Ein einfacher Instagram-Account
- Ein Post mit deiner Dienstleistung
- Ein LinkedIn-Profil mit klarem Text
Hauptsache: Man findet dich. Der Rest wächst mit dir. Und hey – auch Sichtbarkeit darf Spaß machen (vor allem, wenn du weißt, was du posten kannst).
Fazit: Du musst nicht alles sofort können – aber du musst anfangen
Der perfekte Start in die Virtuelle Assistenz sieht für jede:n ein bisschen anders aus. Aber mit einem klaren Fokus, einfachen Tools und der richtigen Unterstützung wird’s so viel leichter.
Du hast alles in dir, um das zu schaffen. Und du musst das nicht allein machen.
Mach es dir leichter – und geh deinen Weg mit System, Struktur und Support.




