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Weihnachtsgeschenke für Kunden

Weihnachtsgeschenke für Kunden

Weihnachtsgeschenke für Kund:innen – ja oder nein?

Letztes Jahr habe ich viel zu spät angefangen, mir über Weihnachtsgeschenke Gedanken zu machen. Am Ende wurde es hektisch, teuer und ich war unzufrieden mit dem Ergebnis. Dieses Jahr wollte ich es besser machen – und habe mich gefragt: Muss ich überhaupt Geschenke verschicken?

Kaum ist der Sommer vorbei, steht Weihnachten vor der Tür. Zumindest fühlt es sich so an. Und mit Weihnachten kommt die Frage: Verschicke ich Geschenke an meine Kund:innen? Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Aber ein paar Überlegungen können dir helfen, deinen eigenen Weg zu finden.

Was dafür spricht

Echte Post ist selten geworden. Ein Paket oder eine Karte, die nicht digital ist, fällt auf. Die meisten Menschen freuen sich über eine unerwartete Aufmerksamkeit, besonders wenn sie persönlich wirkt und nicht nach Massenversand aussieht. In einer Zeit, in der fast alles per E-Mail oder Messenger läuft, hat etwas Haptisches einen besonderen Wert.

Ein durchdachtes Geschenk kann die Beziehung zu deinen Kund:innen stärken. Es zeigt: Ich denke an dich, auch wenn wir gerade kein aktives Projekt haben. Das ist besonders wertvoll, wenn der letzte Kontakt schon eine Weile her ist. Du rufst dich in Erinnerung, ohne aufdringlich zu wirken. Und du sagst Danke für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr, was manchmal im Alltagsgeschäft untergeht.

Was dagegen spricht

Weihnachtsgeschenke können in der Masse untergehen. Wenn alle zur gleichen Zeit Pakete verschicken, wird dein Geschenk eines von vielen. Die Aufmerksamkeit, die du dir erhoffst, verpufft, weil deine Kund:innen im Dezember ohnehin mit Geschenken überhäuft werden. Manche empfinden das inzwischen eher als Routine denn als besondere Geste.

Dazu kommt: Nicht alle Menschen feiern Weihnachten. Je nachdem, mit wem du arbeitest, könnte ein explizit weihnachtliches Geschenk unpassend wirken. Und selbst bei Menschen, die Weihnachten feiern, gibt es unterschiedliche Haltungen zu Geschenken im Geschäftskontext. Manche empfinden sie als überflüssig oder sogar unangenehm, besonders wenn sie unpersönlich wirken oder nach Werbung aussehen.

Meine persönliche Haltung

Ich freue mich über kleine Aufmerksamkeiten, egal ob zu Weihnachten oder zwischendurch. Der Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um innezuhalten und an die Menschen zu denken, mit denen man zusammengearbeitet hat. Gleichzeitig finde ich: Ein Geschenk aus Pflichtgefühl merkt man. Lieber gar nichts als etwas Halbherziges. Wenn du dich fragst, ob du Geschenke verschicken sollst, und dabei vor allem Stress empfindest, dann ist die Antwort wahrscheinlich: Lass es dieses Jahr. Eine ehrliche Nachricht zum Jahresende kann genauso viel bewirken wie ein Paket.

Fang früh genug an

Wenn du dich für Geschenke entscheidest: Plane rechtzeitig. Von der Idee bis zum Versand vergeht mehr Zeit als gedacht. Du brauchst Zeit für die Ideenfindung, für die Beschaffung, für das Verpacken und Verschicken. Die Post ist im Dezember überlastet, Lieferzeiten verlängern sich, und wenn du etwas Individuelles willst, brauchst du Vorlauf bei Lieferanten oder Druckereien. Der beste Zeitpunkt, um anzufangen? Jetzt. Auch wenn die kurzen Hosen noch oben im Schrank liegen. Dein Stresslevel im Dezember wird es dir danken.

Bitte ohne Werbeaufdruck

Ein Weihnachtsgeschenk ist keine Marketingmaßnahme. Lass die bedruckten Kugelschreiber und Mousepads im Schrank. Geschenke sollten wertschätzend sein und zur Person passen, nicht dein Logo in den Vordergrund stellen. Natürlich darf dein Name auf der beiliegenden Karte stehen, aber das Geschenk selbst sollte nicht nach Werbung aussehen. Die Devise: Weniger ist mehr. Frag dich: Was würde mir selbst gefallen? Würdest du dich über einen Kugelschreiber mit Firmenlogo freuen? Wahrscheinlich nicht. Also verschenke auch keinen.

Was könnte passen?

Überlege, was zu dir und deinem Business passt. Was sind deine Werte? Wofür stehst du? Etwas Regionales zeigt, wo du herkommst – gerade wenn du remote arbeitest, ist das ein schöner persönlicher Touch. Deine Kund:innen erfahren etwas über dich als Mensch, nicht nur als Dienstleisterin. Alternativ etwas Praktisches, das deine Kund:innen tatsächlich nutzen können. Was braucht man im Arbeitsalltag? Was verbinden sie vielleicht schon mit dir? Es muss nicht teuer sein. Durchdacht ist besser als aufwendig. Ein kleines Geschenk, das zeigt, dass du dir Gedanken gemacht hast, wirkt stärker als etwas Teures, das beliebig wirkt.

Fazit

Weihnachtsgeschenke an Kund:innen sind kein Muss. Aber wenn du es machst, mach es richtig: persönlich, rechtzeitig, ohne Werbecharakter. Und wenn du dich dagegen entscheidest, ist das auch völlig in Ordnung. Wichtiger als das Geschenk ist die Haltung dahinter. Echte Wertschätzung lässt sich nicht kaufen, aber sie lässt sich zeigen – auf viele verschiedene Arten.

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Judith Esser

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