Logo Office LabLogo Office LabLogo Office LabLogo Office Lab
  • Start
  • Angebote
    • 1:1 Mentoring
    • Klarheits-Session
    • VA Starter Toolkit
    • VA Spickzettel
  • Wissen
    • Blog
    • Podcast
  • Über Mich
✕
Positionierung als VA

Positionierung als VA

Als VA sichtbar werden: Was in dein Profil und auf deine Website gehört

Stell dir vor, du suchst jemanden für deine Buchhaltung. Du gibst einen Namen in Google ein. Das Profil, das aufgeht, zeigt dir Stationen und Fähigkeiten und nach dreimaligem Lesen weißt du immer noch nicht, ob diese Person für dich die Richtige ist.

Jetzt dreh das um. Was würde jemand finden, der heute deinen Namen googelt? Und ganz ehrlich: Würdest du dich mit diesen Informationen selbst buchen?

Das ist der Ausgangspunkt von Folge 2 der Staffel „Kunden finden“. Wir reden nicht über Tanzkurs-Reels und tägliche Posts. Wir reden darüber, was wirklich passieren muss, damit du als VA gefunden wirst und was dafür in deinem Profil und auf deiner Website stehen muss.

Das Problem liegt nicht am Können

Die meisten Virtuelle Assistenzen, die wir kennen, können mehr als sie zeigen. Das Problem ist die Auffindbarkeit. Du bist da, aber du tauchst nirgends auf, wenn jemand sucht. Solange das so bleibt, musst du jede einzelne Kundin selbst anschreiben – jedes Mal von vorn. Das ist der Grund, warum Akquise sich nie erledigt anfühlt.

Und dann kommen noch die Dinge, die einen zurückhalten. Der alte Arbeitgeber liest mit. Kolleginnen aus dem alten Job auch. Du hast noch keine einzige Kundin. Was willst du da erzählen? Ist das nicht peinlich, wenn du etwas ankündigst und noch nichts dahintersteht?

Hier ist die Gegenfrage: Wer liest sonst noch mit? Die Frau, die gerade jemanden für ihre Buchhaltung sucht und keinen Namen im Kopf hat. Einer von beiden bringt dir Geld.

Sichtbar sein heißt nicht, dein Privatleben auszubreiten. Du zeigst deine Arbeit, nicht dein Wohnzimmer. 

Eine Plattform, auf die du dich wirklich fokussierst

Der erste Schritt: Wähl eine Plattform, auf die du dich fokussierst. Die anderen darfst du behalten, sie laufen dann eben nebenher. Entscheidend ist, wo deine Wunschkundin sowieso schon unterwegs ist.

LinkedIn, wenn du für Unternehmen, Agenturen oder Beratungen arbeiten willst. Instagram, wenn deine Kundinnen selbst Soloselbstständige sind – Coaches, kleine Läden, Trainerinnen. Facebook-Gruppen bringen immer noch Aufträge, aber als Ergänzung, nicht als Zuhause.

Was auf deiner Hauptplattform gut läuft, kannst du auf den anderen zweitverwerten – leicht umgeschrieben, das kostet fast nichts. Eine Plattform, die lebt, bringt mehr als drei, die du halb bespielst.

Und wie viel Zeit brauchst du dafür? Rechne mit zwei Stunden die Woche. Wenn du mehr hast, gut. Wenn nicht, post seltener. Nur hör nicht auf.

Die zwei Zeilen, die wirklich gelesen werden

Im Info-Bereich eines Profils – der Bio oder dem „Über mich“ – sind nur die ersten zwei Zeilen sichtbar, alles danach klappt hinter „mehr anzeigen“ weg. Wenn du einen guten Satz hast, gehört er nach oben.

Darunter: ein Weg, wie man dich erreicht. Mail oder Formular, irgendwas Eindeutiges.

Und ein Foto. Das muss kein professionelles Shooting sein – ein normales Foto wirkt am stärksten, weil Leute Menschen buchen. Wenn du das noch nicht willst: Setz dein Logo hin oder deinen Namen als Schriftzug. Was wirklich schadet, ist der graue Platzhalter. Der sieht aus, als hätte jemand angefangen und wäre wieder gegangen.

Was du postest, wenn du noch keine Referenzen hast

Und was postest du, wenn du noch keine Kundin hast?

Über die Arbeit selbst. Dafür brauchst du keine Kundin, nur das, was du tust.

„So räume ich einen Posteingang mit viertausend Mails auf“ ist ein Post, den du heute schreiben kannst. Jede Frage, die dir jemand gestellt hat, ist ein Post. Dein Angebot darf einfach dastehen, du musst nicht dauernd Mehrwert liefern. Privates nur, wenn es zur Arbeit gehört: warum du den Job gewechselt hast, ja. Was es zum Abendessen gab, nein.

Und wie oft? Zweimal die Woche, dafür ein halbes Jahr lang. Das schlägt jeden, der drei Wochen täglich postet und dann verschwindet.

Du weißt, was du tun müsstest, aber drückst trotzdem nicht auf „veröffentlichen“? Dafür gibt es den Sichtbarkeits-Sprint von OfficeLab: fünf Tage, kostenfrei, jeden Tag eine Aufgabe, mit der du wirklich rausgehst statt weiter zu planen.

Die Website: mehr als du denkst, weniger als du brauchst

Eine Website brauchst du, aber weniger, als du vermutlich denkst. Ein Profil auf einer Plattform kann gesperrt oder gelöscht werden. Die Website gehört dir.

Was draufgehört:

Startseite: Derselbe Satz von eben, groß, ganz oben.

Leistungen: Was du machst, mit einem Preisrahmen oder wenigstens einem „ab“. Ohne Preis schreiben dir Leute, die dein Budget nie zahlen würden.

Über mich: Die Antwort auf „warum ausgerechnet du“, nicht dein Werdegang von 2009 bis heute.

Kontakt: Ein Weg, nicht vier. Formular oder Mailadresse, sichtbar auf jeder Seite.

Impressum und Datenschutzerklärung von Tag eins. Cookie-Banner nur, wenn du wirklich Tracking einbaust.

Keine Testimonials? Beschreib stattdessen den Ablauf einer Zusammenarbeit. Das beruhigt genauso.

Selber bauen oder machen lassen? Wenn du am Anfang stehst: selber bauen. Eine kleine aber feine Seite lässt sich in einem Baukasten an einem Wochenende bauen.

Und jetzt?

Profil, Website, Posting-Rhythmus. Das klingt nach viel. Es ist weniger, als du denkst, wenn du in dieser Reihenfolge vorgehst: erst die Zeile unter dem Namen, dann die Website, dann der erste Post und ein paar danach schon einplanen. Nicht alles auf einmal.

Fang heute mit der Zeile an. Der Rest folgt.

Und wenn du weißt, was zu tun wäre, und trotzdem nicht auf „veröffentlichen“ drückst: Der Sichtbarkeits-Sprint von OfficeLab gibt dir fünf Tage lang jeden Tag eine konkrete Aufgabe – kostenfrei.

 

Du willst uns auf anderen Plattformen abonnieren? 

Du hast Fragen oder Themenwünsche? Schreib uns direkt, wir freuen uns auf den Austausch!

Share
Judith Esser

Judith Esser

Judith Esser arbeitet als festangestellte virtuelle Assistenz bei BüroBeast. Im Podcast Tschüss 9to5 spricht sie gemeinsam mit Sarah über Jobfrust, Neustart und die Realität hinter dem Wunsch nach mehr Freiheit im Beruf.

Related posts

Positionierung als VA

Positionierung als VA

Positionierung als VA


Read more
Rückschlag oder Scheitern

Rückschlag oder Scheitern

Rückschlag oder Scheitern?


Read more
Zeit gegen Geld Stundensatz als VA

Zeit gegen Geld Stundensatz als VA

Stundensatz berechnen VA


Read more
OfficeLab

Echte 1:1 Begleitung für angehende virtuelle Assistenzen. Ohne Hochglanzversprechen.

Folge auf Instagram

Navigation

  • Start
  • Über mich
  • Blog
  • Podcast

Angebote

  • 1:1 Mentoring
  • Klarheits-Session
  • VA Starter Toolkit
  • VA Spickzettel

Kontakt

Lieber erst mal reden? 30 Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsgespräch.

Check In Call buchen hallo@officelab.work
Impressum Datenschutz
© 2026 OfficeLab