Logo Office LabLogo Office LabLogo Office LabLogo Office Lab
  • Start
  • Angebote
    • 1:1 Mentoring
    • VA Starter Toolkit
    • VA Spickzettel
  • Wissen
    • Blog
    • Podcast
  • Über Mich
✕
Positionierung als virtuelle Assistentin

Positionierung als virtuelle Assistentin

Positionierung als virtuelle Assistentin: Dein Angebot in einem Satz

Die meisten virtuellen Assistentinnen können auf Nachfrage in drei Minuten erklären, was sie tun. In einem Satz? Wird es schwierig. Genau dieser Satz ist aber der, den potenzielle Kund:innen brauchen, um sich an dich zu erinnern.

Warum die meisten an der Positionierung scheitern

Wenn du als VA neu startest oder seit einer Weile dabei bist, kennst du den Moment auf einem Netzwerktreffen, in einer Facebook-Gruppe oder bei einem Familienfest, wenn die Frage kommt: „Was machst du eigentlich genau?“

Du fängst an. Du erklärst, dass du als virtuelle Assistentin arbeitest. Du sagst, was du anbietest. Du redest über Social-Media-Betreuung, Kundenkommunikation, Office-Aufgaben, vielleicht Buchhaltungsvorbereitung. Du merkst beim Sprechen selbst, dass dein Gegenüber langsam abschaltet. Am Ende sagt sie irgendetwas Höfliches, und beide gehen weiter.

Das Problem ist nicht, dass du nicht weißt, was du tust. Du weißt es ganz genau. Das Problem ist, dass du es in Worte fasst, mit denen niemand etwas anfangen kann.

Die drei häufigsten Fallen

Wenn ich mit VAs an ihrer Positionierung arbeite, sehe ich fast immer eine dieser drei Fallen.

Falle eins: Du beschreibst Aufgaben statt Wirkung. Du sagst, dass du Mails beantwortest, Termine koordinierst und Social Media betreust. Was deine Kundin davon hat, kommt nicht vor. Sie hört eine Liste, keine Lösung.

Falle zwei: Du versuchst, alles abzudecken. Weil du nicht weißt, was bei deiner Wunschkundin ankommt, packst du alles rein. Office, Social Media, Buchhaltung, Eventplanung, Texte, Reisen. Klingt nach jemandem, die viel kann, fühlt sich für die Hörerin aber an wie eine Auflistung in einem Werkstattkatalog.

Falle drei: Du nutzt Begriffe, die niemand außerhalb deiner Branche kennt. CRM, Funnels, Tasks, Inbox-Zero, Asana, Notion, Backend. Du redest mit jemandem, die nicht in deiner Branche ist, und nutzt trotzdem die Sprache deiner Branche. Sie nickt höflich und ist innerlich raus.

Was ein guter Positionierungs-Satz leistet

Ein guter Satz tut drei Dinge gleichzeitig: Er sagt, für wen du arbeitest. Er sagt, was sich für diese Person verändert, wenn sie mit dir arbeitet. Und er nutzt Sprache, die auch jemand versteht, die selbst nicht VA ist.

Er muss vor allem klar sein.

Die Methode in vier Schritten

Schritt eins. Wähle eine Zielgruppe. Nicht „Selbstständige“, sondern konkreter. „Solo-Coaches mit eigenem Online-Programm.“ „Personal Trainerinnen mit Studio.“ „Beraterinnen, die ihre eigene Buchhaltung satt haben.“ Je konkreter, desto besser.

Schritt zwei. Beschreibe, was bei dieser Person gerade nicht funktioniert. Was kostet sie Zeit? Was kostet sie Nerven? Was kostet sie Kunden? Beispiel: Solo-Coaches, deren Inbox in den letzten Wochen so voll geworden ist, dass sie kaum noch zum Coachen kommen.

Schritt drei. Beschreibe, was sich nach drei Monaten Zusammenarbeit ändert. Wirklich konkret. Nicht „mehr Struktur“, sondern „eine Inbox, in der sie morgens nicht mehr nervös werden, weil alles, was wichtig ist, schon vorsortiert ist“.

Schritt vier. Schreibe einen Satz, der drei und vier verbindet. Probier verschiedene Varianten aus. Lies sie laut. Stell sie deiner besten Freundin vor und schau, ob sie versteht, was du tust.

Ein Beispiel, wie das aussehen kann

Nehmen wir eine VA, die mit Solo-Coaches arbeitet. Statt „Ich helfe Selbstständigen mit Office-Aufgaben“ könnte ihr Satz lauten:

„Ich sortiere die Inboxen von Solo-Coaches, damit sie morgens wieder mit klarem Kopf in ihren Coaching-Tag starten.“

Dieser Satz sagt für wen (Solo-Coaches), was sich ändert (klarer Kopf am Morgen) und nutzt Sprache, die jeder versteht. Er muss nicht perfekt sein. Er muss funktionieren.

Was du jetzt damit machst

Probier es heute. Setz dich zehn Minuten hin, geh die vier Schritte durch, schreib drei Varianten auf. Lies sie laut. Schick den besten Satz an eine Person, die dich gut kennt, aber nicht aus deiner Branche kommt, und frag: „Verstehst du, was ich mache?“

Wenn ja, hast du deinen Positionierungs-Satz. Wenn nicht, weißt du, wo du nochmal ran musst.

Tiefer einsteigen

Diese Methode ist Tag 2 meines Sichtbarkeits-Sprints. Fünf Tage, in denen wir genau solche Schritte zusammen durchgehen. Positionierung in einem Satz, der richtige Kanal für dich, dein erster Schritt nach draußen und ein Plan, mit dem du dranbleibst. Der Sprint ist kostenfrei und du kannst jederzeit starten.

Zum Sichtbarkeits-Sprint

Wenn du gerade ganz am Anfang stehst und erstmal Grundlagen brauchst, schau dir das VA Starter Toolkit an. 17 Dokumente plus Trello-Board für 49 Euro, ein guter erster Schritt, bevor du mit Positionierung anfängst.

Und wenn du das Gefühl hast, dass du im Stillen schon seit Monaten an Positionierung herumfeilst und einfach mit jemandem darüber sprechen müsstest, gibt es die Klarheits-Session. 90 Minuten, in denen wir gemeinsam sortieren, wo dein Knoten liegt.

 

Share
Sarah

Sarah

Related posts

PDF-Portfolio als VA

PDF-Portfolio als VA

Warum dein PDF-Portfolio als VA keine Kunden bringt


Read more
Preiserhöhung

Preiserhöhung

Preise erhöhen als VA: Wann, wie und was du sagst


Read more
Feedback

Feedback

Feedback geben als VA: Professionell Kontra geben


Read more
OfficeLab Footer Mockup
OfficeLab

Echte 1:1 Begleitung für angehende virtuelle Assistenzen. Ohne Hochglanzversprechen.

Folge auf Instagram

Navigation

  • Start
  • Über mich
  • Blog
  • Podcast

Angebote

  • 1:1 Mentoring
  • Klarheits-Session
  • VA Starter Toolkit
  • VA Spickzettel
Impressum Datenschutz
© 2026 OfficeLab
    Jetzt beginnen